Um von vorne anzufangen... Ich bin nicht auf Ubuntu umgestiegen, weil ich Windows hasse oder ähnliches. Ich finde es eine sehr nette Alternative zu den verbreiteten Kommerziellen Betriebssystemen dieser Welt. Warum habe ich mich dann für Ubuntu entschieden und nicht für das pure Debian oder eine Slackware ? Das lag für mich auf der Hand. Mein Desktoprechner ist zugleich mein Notebook, angeschlossen an ein 22" Display und mit einer WLAN Karte bestückt. Nun werden einige von euch sagen, es sollte kein Problem sein, diese Karte auch auf anderen Distris zum laufen zu bekommen. Das mag von der Theorie her richtig sein, doch nach diversen System-Crashes und ein dutzend weniger Haaren auf dem Kopf wollte ich einfach mal eine Distribution versuchen, die mich auch schon in älteren Tagen durch seine Kompatibilität überzeugt hat. Der Umstieg vollzog sich alles andere als kompliziert:
- CDROM ins Laufwerk, Ubuntu im Live-System booten, dannach bot mir das System automatisch den Download der properitären Treiber für meine WLAN Karte sowie zu meinem Erstaunen für die NVIDIA Karte an. Das kannte ich von anderen Distributionen nicht.
- Dannach schnell vom Live-Desktop aus installieren, Benutzer aus einer vorhandenen Arch-Linux Distribution importieren und schon lief alles, denkste!
- Erst nach ein paar Komplikationen mit der nativen Auflösung am DVI Ausgang meines Notebooks konnte ich die wahre Pracht des Systems bestaunen. Doch das war wohl alles andere als Kompliziert.
- Nun noch das Lebenswichtigste installiert (Compiz, Skype, VirtualBox, Wesnoth *G*, Eclipse)
Leichter als dieses mal war bis jetzt noch kein Umstieg auf ein Linux. Ich kann Ubuntu nur empfehlen! Und für alle, die denken, dass es sich um eine Klickibunti Distribution wie SuSE handelt, dem kann ich ruhigen Gewissens zustimmen *G*. Doch geht die Strukturiertheit des Systems nicht verloren. Es ist halt doch ein Debian im Grundbau!
Have Fun and Rock You!
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