So gelingt SEA: 4 Tipps für erfolgreiche Suchmaschinenwerbung

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In den letzten Jahren entwickelte sich die Suchmaschinenwerbung für viele kleine Unternehmen zu einer Art Lebenselixier. Unternehmer profitieren von den gezielten Marketingkampagnen im Internet. Doch was ist Suchmaschinenwerbung eigentlich und wie lässt sich damit die eigene Markenpräsenz verbessern? Der nachfolgende Beitrag möchte ein wenig Licht ins Dunkel bringen und liefert hilfreiche Tipps.

Was ist Suchmaschinenwerbung?

Suchmaschinenwerbung, Search Engine Advertising oder SEA werden auch häufig nur als Google-Werbung bezeichnet. Dabei handelt es sich bei allen Begriffen um dieselbe Marketingmethode, bei der Online-Anzeigen in Suchmaschinenergebnissen geschaltet werden. Unternehmen, die diese Anzeigen in den Suchergebnissen platzieren, zahlen für jeden Klick eines Nutzers einen geringen Betrag.

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Diese Form der Werbung erwies sich in den letzten Jahren als sehr effektiv. Schließlich verraten Anwender, die in den Suchmaschinen nach Produkten suchen, sehr viel über ihre Absichten. Unternehmen erfahren so beispielsweise was ihre Zielgruppe interessiert und wann sie ihre Produkte am liebsten kaufen. Online-Vermarkter können auf passende Keywords bieten, wodurch genau den Personen Werbung angezeigt wird, die diese Suchbegriffe verwenden. Unternehmen sichern sich so zusätzliche Chancen, ihre Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen.

Mit Suchmaschinenwerbung effektiv die eigene Zielgruppe erreichen

browserEs gibt einen guten Grund, warum Suchmaschinenwerbung im Vergleich zu Display- oder Fernsehwerbung so beliebt geworden ist. Vermarkter teilen Google und anderen Suchmaschinen beispielsweise mit, wie viel Geld sie maximal für einen Klick zahlen möchten. Dabei gibt es eine Menge Möglichkeiten, das Marketingbudget nicht voll auszuschöpfen und trotzdem genau die Personen zu erreichen, die die eigenen Produkte mit hoher Wahrscheinlichkeit kaufen. Nachdem etwas in die Suchleiste eingegeben wurde, zeigt die Suchmaschine eine Reihe von Links zu verschiedenen Webseiten an, die für die Suchanfrage relevant sein könnten.

Diese Seite wird auch als Suchmaschinen-Ergebnisseite, Search Engine Result Page oder SERP bezeichnet. Bei den meisten Links handelt es sich um organische Treffer. Das bedeutet, dass der Suchmaschinenalgorithmus diese Ergebnisse als beste Übereinstimmung mit der Suchanfrage herausgefiltert hat. Zudem sind organische Ergebnisse keine bezahlten Treffer wie die Anzeigenwerbung. Bei der Suchmaschinenwerbung wird eine Webseite oberhalb oder unter den Ergebnissen der Suchmaschine angezeigt. Das Praktische ist, dass nicht nur Großunternehmen die Anzeigen nutzen können. Es ist nicht relevant, ob beispielsweise Zahnärzte, Immobilienunternehmen oder Rechtsanwälte Werbeanzeigen schalten. Suchmaschinenwerbung ist eine der schnellsten Möglichkeiten, gezielten Traffic auf die eigene Webseite zu bringen – für jeden Unternehmer.

So lässt sich Suchmaschinenwerbung effektiv einsetzen

Suchmaschinen wie Google oder Bing stellen das Ausführen von Werbekampagnen häufig wie ein Kinderspiel dar. Anwender sollten trotzdem ein paar Kriterien beachten, damit die Kampagne wirklich effektiv und erfolgreich wird. Natürlich kann sich jeder einfach eine Anzeige aufbauen und diese probeweise laufen lassen, ohne die Leistung nachzuverfolgen. Allerdings ist so auch schneller das Marketingbudget aufgebraucht, als Unternehmer „Suchmaschinenwerbung“ sagen können. Mit den nachfolgenden vier Tipps lässt sich mit den Suchmaschinen-Werbekampagnen auch ein lukrativer ROI (Return on Investment) erzielen.

Suchmaschinenwerbung Tipp 1: Niemals nur eine Anzeige schalten

Wer eine Anzeige schaltet, braucht auch ein zweite, um sie zu vergleichen. Dabei ist es sinnvoll, die Gebote im Auge zu behalten, während die beiden Werbeanzeigen geschaltet sind. Auch wenn es sich um die erste Kampagne handelt, ist diese Vorgehensweise empfehlenswert. Das „Gebot“ ist an dieser Stelle der Geldbetrag, den jede Anzeige pro Klick kostet. Die genauen Kosten bestimmt die Suchmaschine und kann je nach Marktlage und Qualität der Anzeigen schwanken.

Nur weil eine Anzeige viele Klicks erzielt, bedeutet dies nicht unbedingt, dass sie gut funktioniert. Vermarkter müssen gleichzeitig feststellen, ob die Klickzahlen auch in Kunden oder Leads umgewandelt werden. Wer zwei Anzeigen nebeneinander schaltet, kann deren Leistung vergleichen und genau erkennen, welche der Werbebanner mehr Leads erzielen. Das Ziel ist schließlich, Ausgaben für Ads mit geringer Leistung zu minimieren und den Ertrag mit leistungsfähigeren Anzeigen zu erhöhen.

Suchmaschinenwerbung Tipp 2: Übereinstimmungsrate festlegen

Keywords spielen sowohl bei der Suchmaschinenoptimierung als auch bei der Suchmaschinenwerbung eine wesentliche Rolle. Innerhalb der SEA gelten ähnliche Konzepte wie bei der SEO. Der einzige Unterschied besteht darin, dass mithilfe der Suchmaschinenoptimierung Inhalte mit Keywords optimiert werden, während Nutzer bei der Suchmaschinenwerbung für relevante Suchbegriffe bieten und zahlen. Die Methode, wie die Keywords recherchiert werden, sollte trotzdem ungefähr gleich sein.

Nachdem die Suche abgeschlossen ist und die besten Keywords für jede Anzeige ermittelt wurden, wird nun bestimmt, welcher Keyword-Typ den meisten Traffic anzieht. Suchmaschinen wie Google verwenden diese Übereinstimmung ebenfalls. Sie entscheiden damit, in welcher Art von Suchanfragen die Werbebanner angezeigt werden. Bei einer weiten Übereinstimmungsrate wird die Anzeige allen Nutzern einer Google-Suche angezeigt, die das jeweilige Keyword enthalten.

Dies bedeutet natürlich, dass die Anzeige besonders häufig zu sehen ist. Das Problem an dieser Stelle ist, dass dadurch die falsche Art von Traffic auf die Webseite gelangt und bares Geld verschwendet wird. Wer beispielsweise schwarze Damenschuhe verkauft und eine unspezifische Suche einstellt, wird auch Klicks von Nutzern generieren, die ursprünglich nach „schwarze Schuhpolitur Frauen“ gesucht haben. Die restriktivste Art ist die exakte Übereinstimmung. Diese Anzeige können nur Nutzer sehen, die nach diesem exakten Keyword suchen. Handelt es sich bei dem bezahlten Suchbegriff beispielsweise um „Schwarze Schuhe für Frauen“, wird die Werbung nur den Nutzern angezeigt, die genau nach dieser Phrase suchen. Auch wenn diese Art der Übereinstimmung die Reichweite der Ads erheblich einschränken kann, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Klicks dem Unternehmen auch neue Umsätze bringen.

Suchmaschinenwerbung Tipp 3: Suchbegriffe bestimmen, die vermieden werden sollen

Ja, das gibt es tatsächlich: Keywords, die nicht genutzt werden sollen. Die Vermeidung bestimmter Suchbegriffe ist eine der besten Möglichkeiten, Werbeanzeigen gezielt zu steuern. So werden Anzeigen nicht für irrelevante Suchanfragen geschaltet. Wer beispielsweise hochwertige Damenschuhe verkauft, möchte keinen Traffic von Kunden anziehen, die nach billigen Damenschuhen suchen. In diesem Beispiel werden „billig“ und „günstig“ als negative Keywords aufgelistet.

Suchmaschinenwerbung Tipp 4: Immer auf der Suche nach neuen Keywords

Viele Leute denken, nur weil ein Keyword eine Zeit lang wirklich gut abschneidet, wird es dies auf unbestimmte Zeit tun. Marketer müssen sich der beliebtesten Suchphrasen der eigenen Zielgruppe bewusst sein – zu jeder Zeit. Aus diesem Grund sollten alle Keywords stets im Auge behalten und regelmäßig auf ihre Leistung überprüft werden. Nur so lässt sich feststellen, welche Suchbegriffe wie rentabel sind und welche entfernt werden müssen. Im Internet werden zahlreiche kostenlose Tools angeboten, mit denen neue Schlüsselwörter erstellt werden können.

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